Berichte zu unseren Vorträgen und Kursen:

Rosenschnittkurs - 14. 04. 2018

Am Samstagnachmittag des 14. April fand unter sehr großem Interesse der Rosenschnittkurs des Verein für Gartenbau und Landespflege Feucht in den Gärten der Familie Di Bella und Kachelrieß statt. Immerhin 43 Anwesende konnte der Vorstand Karl Pickel bei bestem Wetter herzlich begrüßen.

Der Kursleiter, Herr Hans-Peter Renner, Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege beim Landratsamt Nürnberger Land war den Teilnehmern aus früheren Veranstaltungen bereits bekannt und so freute sich jeder der Anwesenden auf einen interessanten und informativen Nachmittag. Er ist ein in Feucht immer wieder gern gesehener Referent.

Da die beiden Gärten der Gastgeberfamilien so ziemlich alle geläufigen Rosenarten abbildeten, konnte Herr Renner die unterschiedlichsten Rosenschnitte erklären und vorführen. Angefangen von den Beetrosen (Polyantha-, Florlbunda- und Edelrosen), über die Strauch- / Wildrosen und Kletterrosen (einmal blühende Kletterrosen „Rambler“ oder öfter blühende Kletterrosen) bis hin zu den Hochstammrosen war alles als Anschauungsobjekt vorhanden und durfte auch – wenn auch von den Besitzern kritisch beäugt – beschnitten werden. Alle waren jedoch im Nachgang mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Eng gedrängt standen die Teilnehmer um die jeweiligen Rosenstöcke um auch möglichst viele Informationen mitzubekommen bzw. ihr Fragen platzieren zu können.

Für die Rosen sind regelmäßige Schnittmaßnahmen die wichtigste Pflegemaßnahme. Denn nur durch einen fachgerechten, den einzelnen Rosengruppen angepassten Schnitt, werden Wuchsfreudigkeit, Blütenreichtum und Gesundheit der Rosen auf Dauer erhalten. Der beste Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist das  Frühjahr, wenn die Knospen anfangen zu treiben.

Neben der Zeit des Schnittes ist vor allem noch ein sauberer glatter Schnitt von Nöten, welcher nur mit einer entsprechenden scharfen Rosenschere möglich ist.

Zum Schluss wurden beim gemeinsamen Kaffeeplausch noch viele Fragen und Ratschläge ausgetauscht. Herr Renner nahm sich gerne die Zeit.


„Alles ist Gift!“ Vortrag zum Thema Giftpflanzen - 20. 02. 2018

Die erste Vortragsveranstaltung des Verein für Gartenbau und Landespflege Feucht im Jahr 2018 fand am Dienstag den 20. Februar in der AWO Begegnungsstätte in Feucht statt.

Das Thema des ersten Vortragabends lautete „Alles ist Gift! – Zauber-, Giftpflanzen und Pflanzengifte“. Als Referent konnte hierfür  Herr Diplom Biologe Deutsch gewonnen werden.

Zahlreiche Besucher konnten an diesem Abend begrüßt werden.

Anschaulich beschrieb Herr Deutsch die Vielzahl von „Giftpflanzen“, deren Vorkommen, Wirkungsweise und ihre Verwendung.

Bereits in der Antike wurden die Kenntnisse über Giftpflanzen zur Heilung von Krankheiten, Bestrafung oder zur Lösung von Problemen genutzt. Als ein Beispiel zur Bestrafung führte er hier den Philosophen Sokrates an, welcher mit dem Gift der Schierlingspflanze bestraft wurde. Ebenfalls schilderte er die Verwendung der Pflanzen - auch auf Grund ihrer berauschender Wirkungen - bei Operationen und Wundbehandlung.  

Je nach Pflanze sind von nur einigen wenigen Teilen der Pflanze – Wurzeln, Blätter  oder Früchte – bis hin zu ganzen Pflanzen für den Menschen giftig. Als ein besonderes Beispiel wurde die Kartoffel erwähnt. Während die im Boden wachsenden Früchte der Kartoffeln genießbar sind ist das Blattwerk und deren grüne Früchte nicht zum Verzehr geeignet. Bei anderen Pflanzen wie zum Beispiel der Petersilie ist es wiederum von der Menge abhängig.

Die meisten Unglücksfälle mit Giftpflanzen beruhen auf Unkenntnis und Unvorsichtigkeit im Umgang mit den Pflanzen. Sind es bei einigen Pflanzen die besonders farbintensiven und zum Naschen anregenden Früchte, so sind es wieder anderen die farbenprächtigen Blütenstände, die ausgeprägten Blattformen oder das gesamte Erscheinungsbild der Pflanze welche das Interesse bei uns wecken. Bereits das Berühren einer Pflanze kann zu Allergien und den damit verbundenen Reaktionen führen.

Nach einem kurzweiligen Vortrag rundete Herr Deutsch seine Ausführungen mit einem Hinweis auf richtiges Verhalten bei dem Verdacht auf eine Vergiftung ab. Die Teilnehmer waren durchwegs überrascht welche Vielzahl von Pflanzen eigentlich als Giftpflanzen gelten und welche hiervon auch ganz selbstverständlich in der Küche genutzt werden. Jeder der Anwesenden konnte für sich entsprechendes Informationsmaterial mit nach Hause nehmen.


Vortrag "Säulenobst - Möglichkeit für kleine Gärten sowie Balkon und Terrasse"  Herr Siegler - 28.09.2017

Wer schon immer mehr über die unterschiedlichen Anbauformen der unterschiedlichen Obstsorten wissen wollte wurde bei unserem 2. Vortrag  hervorragend informiert. Das Thema des Abends lautete „Säulenobst – Möglichkeit für kleine Gärten sowie Balkon und Terrasse“. Als Referent stand uns Herr Siegler von der Gartenakademie in Veitshöchheim zur Verfügung. Wie interessant das Thema anscheinend war wurde durch die interessierte Teilnahme unserer Kreisreferenten vom Landratsamt Nürnberger Land unterstrichen. Sehr kurzweilig und anschaulich schilderte unser Referent die verschiedenen Wuchsformen von Säule, Spalier über Spindel bis zu den hierfür am besten geeigneten Obst- und Beerensorten. Dabei legte er auch großen Wert auf die fachgerechte Pflege. Besondere Erwähnung fand das Thema Standort der Pflanzen da es spezielle Sorten für den Freilandanbau bzw. der Topfhaltung gibt. Nach der Beantwortung zahlreicher Fragen endete der offizielle Teil gegen 22 Uhr. An der Veranstaltung nahmen 43 Teilnehmer teil, sodass der Veranstaltungsraum in der AWO gut gefüllt war.


Vortrag „Gestaltung von Kleingärten“ Frau Briemle - 20. 04. 2017

Die erste Vortragsveranstaltung des Verein für Gartenbau und Landespflege Feucht des Jahres 2017 fand am Donnerstag den 20. April in der AWO Begegnungsstätte Feucht statt. Das Thema des ersten Vortragabends lautete „Gestaltung von Kleingärten“ und soll durch einen weiteren Vortrag im September zum Thema „Säulenobst – Möglichkeiten für kleine Gärten“ ergänzt werden. Als Vortragende für den ersten Abend  konnte Frau Briemle – eine anerkannte Landschaftsarchitektin – gewonnen werden.

Egal ob lang, schmal, abfallend oder ansteigend – für jeden Garten gibt es entsprechende Gestaltungsbeispiele.

An Beispielen erläuterte Frau Briemle die Grundlagen der Gestaltungsmöglichkeiten je nach dem individuellen Geschmack. Will man es nun blütenreich, ländlich oder modern bei allen Arten sind die gleichen Grundgedanken zu berücksichtigen. Dies fängt an bei der gewünschten Nutzung des Gartens als Ertrags- oder Ruhegarten, als Sicht- und Lärmschutz, als Spielplatz für die Kinder, als Rückzugsraum zur individuellen Entspannung, als Freizeitbeschäftigung mit entsprechendem Aufwand oder als Freizeitoase ohne großen Pflegeaufwand –für jeden Wunsch gab es etwas mitzunehmen.

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Gartengestaltung sind natürlich neben einer vielfältigen Pflanzenauswahl auch die verwendeten Materialien wie besonders Holz und Stein. Auch die individuellen Wünsche sollen hierbei jedoch nicht zu kurz kommen. Der Eine liebt es offen, geradlinig und klar strukturiert, der Andere liebt es verspielt, abwechslungsreich mit Nieschen und Sitzecken.

Frau Briemle erläuterte sehr anschaulich die vielen Herausforderungen rund um die Gartengestaltung, zeigte entsprechende Umsetzungsbeispiele auf und erklärte die Wechselwirkungen zwischen Pflanzen, Architektur und Umgebung des Grundstückes.

Die zahlreich anwesenden Gäste konnten an diesem Abend sehr viele Informationen und Anregungen mit nach Hause nehmen.



Veredelungskurs des Feuchter Verein für Gartenbau - 08. 04. 2017

 Am Samstag den 8. April fand unter regem Interesse der Veredelungskurs des Verein für Gartenbau und Landespflege Feucht im Garten der Familie Grossmann statt. Immerhin 19 Teilnehmer konnte der Vorstand bei bestem Wetter herzlich begrüßen.

Der Kursleiter, Herr Reiwe erklärte zunächst theoretisch und sehr anschaulich die zu einer Veredelung benötigten Werkzeuge, das Schneiden der Reiser in der Ruhezeit der Gehölze (Spätherbst und Winter), die Abhängigkeiten für eine erfolgreiche Veredelung vom Austrieb der Bäume, Rosen usw., der Jahreszeit sowie die vielfältigen Möglichkeiten eine Veredelung durchzuführen. Hierzu wurde an die Teilnehmer entsprechendes Material zum Nachlesen und Nachmachen verteilt.

Unter Veredelung versteht man eine traditionelle Form der künstlichen vegetativen Vermehrung von verholzenden Pflanzen (Rosen- und Obstsorten). Im Prinzip handelt es sich um eine Transplantation eines Pflanzenteiles auf eine andere Pflanze.

Im praktischen Teil konnte jeder Teilnehmer die erforderlichen Schnitttechniken an frisch geschnittenen Trieben selbst üben und seine eigenen Erfahrungen sammeln. Rege wurden die unterschiedlichen Erfolge diskutiert und die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit aufgezeigt.

Respekteinflößend waren bei allen Teilnehmern vor allem die hierfür zum Einsatz kommenden sehr scharfen Messer um einen sauberen deckungsgleichen Schnitt durchzuführen.

Der Praktische Teil wurde dann mit zwei Veredelungen an einem alten Apfelbaum im Garten der Familie Grossmann abgerundet. Hierbei wurden zwei ältere Äste eingekürzt und auf die Schnittstelle jeweils drei Reiser aufgebracht. Die Veredelungsstelle wurde noch fachgerecht mit Bast umwickelt und mit Baumharz verschlossen.  

Ganz nebenbei wurde der Baum noch von einigen überzähligen Trieben befreit.

 

Zum Schluss konnten wieder beim Kaffeeplausch noch viele Fragen und Ratschläge ausgetauscht werden.


Vortrag „Stauden“ Herr Phillip vom Gartenreich Oberrieden - 29.09.2016

Am Donnerstag den 29. September veranstaltete unser Verein in der AWO Begegnungsstätte Feucht einen Vortragsabend zum Thema „Stauden“. Als Vortragenden konnten wir Herrn Phillip vom Gartenreich Oberrieden gewinnen.
Herr Phillip war vielen der Teilnehmer bereits vorher bekannt und so entspannte sich eine rege Diskussion schon vor Beginn der Veranstaltung. Zum Glück ist Herr Phillip bereits früher erschienen.
Es war ein sehr kurzweiliger und informativer Vortrag über das Thema Stauden, deren Anforderungen und die sich hieraus ergebenden Gartengestaltungsmöglichkeiten. Herr Phillip hinterlegte seine Ausführungen mit entsprechenden Bildern und konnte somit anschaulich die Veränderungen – vor allem in seinem eigenen Gartenreich – darstellen.
Auch nach seinem Vortrag nahm er sich noch sehr viel Zeit für die Fragen unserer Mitglieder.


Vortrag „Hochbeet“ - 21.04. 2016

Am 21. April führten wir in den Räumen der AWO Feucht einen interessanten Vortrag zum Thema „Hochbeete“ durch. Referent der Veranstaltung war unser Kreisfachberater für Landesbau und Gartenpflege bei Landratsamt Nürnberger Land  Herr Hans-Peter Renner, welcher hierbei - neben den vielfältigen gestalterischen Gesichtspunkten - auch seine eigenen Erfahrungen einbrachte. Es war ein kurzweiliger, sehr gelungener Vortrag der viel Anklang bei den Anwesenden gefunden hat.  Ich bin davon überzeugt, dass der eine oder andere Teilnehmer seine gewonnenen Erkenntnisse in seine Gartenarbeit bzw. Gartengestaltung einfließen lässt.

Da Herr Renner etwas Zeit mitgebracht hatte konnte im Anschluss  an den Vortrag der eine oder andere Austausch erfolgen.  

 

Obstbaumschnittkurs der Feuchter Gartler - 19.03.2016

Reges Interesse bestand auch in diesem Jahr beim Obstbaumschnittkurs des Vereins für Gartenbau und Landespflege Feucht, der im Garten der Familie Dorn in Feucht stattfand.

Der Kursleiter, Herr Reiwe zeigte am Beispiel zweier Apfelbäume den fachgerechten Rück- und Pflegeschnitt an älteren Bäumen, den Erziehungsschnitt an einem jüngeren Pfirsichbaum und den Frühjahrsschnitt an den Weinstöcken der Familie.

Er erläuterte anschaulich was man beim verwendeten Werkzeug und dem jeweiligen Schnitt beachten sollte. Das richtige Werkzeug und der vom Alter des Baumes abhängige Schnitt ist entscheidend für die Gesundheit der Obstbäume.  Ziel des Schnittes ist es, dass die Baumkrone Licht, Luft und Sonne erhält, die Voraussetzung für gesunde und schöne Früchte.

Zu starkes Zurückschneiden und Anschneiden vieler Äste und Zweige regt zu neuem unerwünschten starken Austrieb an.

Einen wesentlichen Einfluss auf den Schnitt sollte letztlich der Verwendungszweck des Baumes für den Gartenbesitzer darstellen. Er kann vom Schattenspender bis hin zum Ertragsbaum variieren und sollte dem entsprechend individuell durchgeführt werden.

Zum Schluss konnten beim Kaffeeplausch noch viele Fragen und Ratschläge ausgetauscht werden.


Vortrag „Vögel im Lebensraum der Streuobstwiese“ - 30.09.2015

  

Am Mittwoch den 30.09. veranstaltete unser Verein in der AWO Begegnungsstätte Feucht einen Vortragsabend zum Thema „Vögel im Lebensraum der Streuobstwiese“. Als Vortragende konnten Frau Guggenberger und Herr Michl vom Landesverband für Vogelschutz der Ortsgruppe Feucht gewonnen werden.
Es war ein sehr kurzweiliger und informativer Vortrag über den Lebensraum der Streuobstwiesen. Themenschwerpunkt war natürlich die Artenvielfalt der Vögel in diesem Bereich. Hierbei wurde nicht auf die zahlreichen „alltäglichen“ Vögel wie Amsel, Spatzen, Raben oder Elstern eingegangen, sondern es standen die inzwischen selten gewordenen Grün- und Grauspechte, der Gartenrotschwanz, Pirol Wendehals, sowie Schnäpper und Eulen im Vordergrund.


Vortrag „Gärtnern nach dem Mond“ - 23.04.2015 

Am 23. April führten wir in den Räumen der AWO Feucht einen Vortrag zum Thema „Pflanzen nach dem Mondkalender“ durch. Referentin war Frau Dippacher, welche bereits seit Jahren – soweit es ihre Zeit zulässt - nach den Mondphasen handelt. Sie konnte somit sehr viel aus eigenen Erfahrungen berichten. Der Vortrag war sehr Interessant und ich bin davon überzeugt, dass der eine oder andere Teilnehmer seine gewonnenen Erkenntnisse in seine Gartenarbeit einfließen hat lassen. Einflüsse  des Mondes auf Krankheiten, deren Behandlungen, Haareschneiden usw. rundeten den Vortrag ab.


Schnittkurs bei Familie Sossau - 21.03.2015

  

Am 21. März fand unter der Leitung von Herrn Werner Schwarz im Garten der Familie Sossau ein Obstbaumschnittkurs statt, bei dem an einem jüngeren sowie einem älteren Obstbaum der fachgerechte Erziehungs- und Auslichteschnitt den anwesenden Interessenten anschaulich demonstriert wurde. Im regen Dialog wurden unter den 20 Anwesenden die unterschiedlichen Sicht- und Vorgehensweisen diskutiert, zu erwartende Vor- und Nachteile besprochen und die Ergebnisse bewertet.  

Die Familie Sossau war übrigens  im Herbst mit dem Ergebnis und dem Ertrag durchaus zufrieden.